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Ihr Reiseführer für Menorca

Ferreries: Aus der Mitte die wilde Schönheit Menorcas erkunden


Menorca liebt bis heute abseits der Ströme des Massentourismus. Und damit besonders Ferreries, der fünftgrößte Ort in der Mitte Menorcas. 43 % der Insel sind seit 1993 Biossphären-Reservat. Viele der Naturreservate erreicht man von hier aus.

 


Ort der Mitte

Ferreries, eine Gemeinde mit 4.416 Einwohnern trägt den Namen ihres Hauptortes. Im gleichnamigen Hauptort leben allein rund 4.200 Menschen. Die Stadt liegt fast in der Mitte der zweitgrößten Baleareninsel und ist damit der geeignete Ausgangspunkt für Exkursionen.

 

 

 

 

Gut leben zwischen Eichenhainen

Der Ort liegt in 140 Metern Höhe in einem sanften Tal zwischen Eichenhainen und Landwirtschaften. Ferreries selbst ist bekannt für seine zahlreichen Schuhwerkstätten und umgeben von Landgütern, die Lebensmittel herstellen. Berühmt ist der Mahon-Käse, der aus der Umgegend des Ortes stammt.

Ferreries bietet dem Selbstversorger und Durchreisenden genügend Angebot: Naturkostlande, Supermärkte, Schuhgeschäfte, Restaurants, Cafés und Bars. Auch jede Menge günstige Unterkünfte sind vorhanden, sodass man hier preiswerter als an der Küste seinen Urlaub verbringen kann.

 

 

Aus der Mitte in wilde Natur

Ferreries bietet sich an als Ausgangspunkt zu Wanderungen in die Umgebung. Besucht man das Museu de la Natura im Ort, kann man sich über die vielfältige Natur des Landes anschaulich informieren. Von hier aus kann man mit dem Rad – Verleihe gibt es im Ort – oder zu Fuß, das Gesehene im Original erkunden.

 

 

Wandern auf den Spuren der Geschichte

Von Ferreries führen viele, auch beschilderte Wege in die umliegenden Wanderreviere. Am Rande der mitunter auch natursteingepflasterten Wege, die seit der Antike bestehen finden, sich einige prähistorische Monumente. Berühmte Beispiele sind Taulas de Torre Llafuda oder Naveta de Son Merce de Baix.
Nördlich von Ferreries findet ,man die Ruinen von Santa Agueda, ein Burg, die zum Schutz vor Piraten gebaut wurde.

 

 

Ausflug in die Frühzeit der Menschheit

Menorca ist voll von Resten prähistorischer Siedlungen mit rätselhaften Steinformationen, Megalithkreisen, Gräbern und anderen Orten, denen immer wieder eine besondere Bedeutung und Ausstrahlung zugeschrieben wird. Einige dieser Orte lassen sich von Ferreries leicht erreichen.

 

 

Heute Südküste, morgen Nordküste

Das Meer erreicht man vom Ferreries am Besten mit dem Auto. In 20 bis 30 Minuten – je nachdem, ob man an die Nord- oder Südküste will – hat man Strand und Meer. Entlang der Straßen der Umgebung findet man den typischen Gleichklang der balearischen Mittelmeerlandschaft: Wilde Täler, Pinienwälder, von Trockenmauern eingegrenzte Felder. Dabei changieren die Farben den Jahreszeiten entsprechend von einem saftigen Grün bis zu einem sonnenverbrannten Braun.

 



Besonders die im Süden gelegenen Orte, die man leicht von Ferreries erreichen kann, bieten allen Komfort für einen Strandurlaub. Sehr zu empfehlen ist die Küste bei San Tomàs: Hier findet sich ein langer, weißer Sandstrand mit türkisblauem Uferwasser und azurblauem Meer.

 




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